|
Wir bieten Menschen eine neue Heimat
- Wer sind wir?
- Was ist unser Auftrag?
- Was sind unsere Ziele?
- Welche Leistungen bieten wir?
- Wie sieht unsere Struktur aus?
|
Das Senioren- und Pflegeheim Reutin
ist eine stationäre Altenpflegeeinrichtung in
Lindau (Bodensee). Unser Haus verfügt über 82 Einzelzimmer und
22 Doppelzimmer, davon 9 Ein- und Zwei-Zimmer-Appartements für
rüstige Bewohner. Die Zimmer sind nach dem Wohngruppenprinzip
in verschiedene Wohnbereiche unterteilt.
Drei Gebäudekomplexe bilden eine Einheit
Unser Heim besteht aus drei Gebäudekomplexen. Der Altbau (Haus C) ist im Jahr 1926 von
einem Wohn- und Geschäftshaus in ein Altenheim umgestaltet worden. Er
wurde von 2006 bis 2007 umfangreich saniert und modernisiert. Im Altbau finden
im Obergeschoss auch rüstige Senioren einen Platz.
Der Neubau (Haus A) Im Haus A, das 1999 eingeweiht wurde,
befinden sich 17 Doppelzimmer und neun Einzelzimmer. Sie sind alle mit Dusche
und WC ausgestattet.
Der Erweiterungsbau (Haus B) Seit September 2005 steht ein neuer
Erweiterungsbau zur Verfügung. Auf drei Geschosse aufgeteilt bietet dieses
von der städtischen Hochbauabteilung funktional gestaltete und bis
ins kleinste Detail durchdachte Gebäude 45 Einzelzimmer. Im
Raumprogramm finden die Bewohner u.a. Aufenthaltsräume, vorgelagerte
Balkone bzw. Terrassen, Sitzecken und Funktionsräume wie Stationsbäder,
Wäsche- und Schmutzräume und behindertengerechte Nasszellen. In
einem Mehrzweckraum kann ein Altarraum abgeteilt werden. Ein moderner
Bettenaufzug gehört ebenfalls zum Raumprogramm. Großen Wert
haben die städtischen Architekten auch auf eine durchgängig
behindertengerechte Ausführung gelegt.
Neben ihrem ganz privaten Wohnbereich stehen den Senioren
verschiedene Gemeinschaftsräume wie z.B. eine Cafeteria,
ein Gymnastikraum und verschiedene Aufenthaltsbereiche zur Verfügung.
Unsere Einrichtung ist ein Regiebetrieb unter der
Trägerschaft der Stadt Lindau (B) und untersteht organisatorisch der
Stadtkämmerei. Wir leiten die Einrichtung politisch und konfessionell
neutral.
Unser Auftrag ist die Pflege und Betreuung von
pflegebedürftigen Seniorinnen und Senioren unter Berücksichtigung der
einschlägigen gesetzlichen Bestimmungen.
Unser Ziel ist es, den Bewohnern ein möglichst
selbst bestimmtes Leben in einem familiären Umfeld zu ermöglichen. Die
Planung und Organisation der Pflege erfolgt nach dem Pflegekonzept von Prof. Monika Krohwinkel.
Zu unserer aktivierenden Pflege gehört auch ein umfangreiches
Betreuungs- und Beschäftigungsangebot.
Unsere Kunden sind plegebedürftige Senioren
der Pflegestufen 0 - 3 und deren Angehörige bzw. Betreuer, sowie rüstige
Senioren, die keine Pflege benötigen, aber Schutz und Versorgung einer
Einrichtung wünschen oder benötigen. Indirekte
Kunden sind alle unsere Lieferanten, die Hausärzte unserer Bewohner,
Fachärzte, ambulante Pflegedienste, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen,
Pfarreien und die Kostenträger. Unsere Bewohner haben freie Arzt- und
Apothekenwahl.
Die demographische Entwicklung ist bei den
Bedarfsplänen für Pflegebedürftige des Landkreises Lindau
berücksichtigt. Der Bedarf an Pflegeplätzen wird wegen der
steigenden Hochalterigkeit weiter zunehmen. Vor allem der Anstieg der
Demenzerkrankungen verlangt in Zukunft einen höheren Betreuungsaufwand.
Diesen Entwicklungen trägt das Senioren- und Pflegeheim Reutin in vollem
Umfang Rechnung.
Unsere Angebote und Konzepte
Das Senioren- und Pflegeheim Reutin von A bis Z
ÄRZTE
Alle Bewohner haben eine freie Ärztewahl. Wir arbeiten mit allen
Allgemeinmedizinern in Lindau zusammen, soweit sie Hausärzte unserer
Bewohner sind. Fachärzte werden nach Bedarf bzw. Wunsch des Bewohners
ebenso zur medizinischen Betreuung hinzugezogen.
ALTERSVERWIRRTHEIT
Um auch altersverwirrten Senioren einen menschenwürdigen Lebensabend
bieten zu können, werden alle Mitarbeiter des Hauses regelmäßig
geschult. Der demente Mensch wird mit seinen noch vorhandenen Ressourcen und
Fähigkeiten und mit Blick auf seine Biographie angenommen und gepflegt.
Alle baulichen und betreuungsspezifischen Gegebenheiten sind auf die speziellen
Bedürfnisse dementer Seniorinnen und Senioren abgestimmt.
ANGEHÖRIGE
Die Angehörigen der Bewohner werden schon bei der Aufnahme mit
einbezogen. Dies gilt auch für den laufenden Pflegeprozess.
Wir informieren die Angehörigen ständig und umfassend
über das Heimgeschehen.
ANMELDUNG
Gerne senden wir Ihnen den Aufnahmeantrag per Post zu. Wenden Sie sich
vertrauensvoll an unsere Mitarbeiter in der Verwaltung. Diese können Sie auch
in Fragen rund um die Pflege beraten. Auf der
Homepage kann man einen Heimaufnahmeantrag und einen ärztlichen
Fragebogen herunterladen.
APOTHEKEN
Mit drei Apotheken hat unser Haus eine Kooperationsvereinbarung. Trotzdem
gilt die freie Wahl für unsere Bewohner, wenn diese eine bestimmte
Apotheke bevorzugen.
ARBEITSSCHUTZ
Ein Mal pro Jahr werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im
Arbeitsschutz unterwiesen, um die eigene Gesundheit nicht unnötig
aufs Spiel zu setzen. Zum Arbeitsschutz gehört auch eine
Unterweisung im Brandschutz, Hygiene und der Biostoffverordnung.
AUFBAU- UND ABLAUFORGANISATION
Es besteht ein Organigramm, wie Bereiche und Abteilungen zugeordnet
sind bzw. zusammenarbeiten. Darin sind auch Leitungs- und
Vertretungsregelungen beschrieben. Aufgaben, Kompetenzen und
Verantwortungsbereiche aller Mitarbeiter sind in Stellenbeschreibungen
festgelegt.
AUSBILDUNG IM SENIOREN- UND PFLEGEHEIM
Die Zukunft unserer Jugend ist auch unsere Zukunft und uns deshalb sehr
wichtig. Wir stellen Ausbildungsstellen im Bereich Pflege (Altenpflegehelfer
und Altenpfleger), im Bereich hauswirtschaftliche Versorgung (Koch und
Hauswirtschafter) und im Bereich Verwaltung zur Verfügung. Zur
Berufsfindung bieten wir Stellen für ein freiwilliges soziales
Jahr, Zivildienststellen und Praktikumstellen an.
BELEGUNG
Durch eine möglichst hohe Belegung und den ökonomischen Umgang
mit den Ressourcen streben wir ein bestmögliches Preis-Leistungs-Verhältnis an.
BESCHÄFTIGUNGSANGEBOTE
Wir bieten von Montag bis Freitag eine ganze Reihe von
Beschäftigungsangeboten an. Dazu gehören u.a.
Gedächtnistraining, Cafe-Klatsch, Gemeinsames Singen, Gartenarbeit, Gestalten mit
Phantasie und Kreativität, Malen, Fitness, Tänze, Spiele, Gymnastik
und Bewegung. Weitere Aktivitäten werden je nach Anlass und Jahreszeit
geboten. Dazu gehören u.a. Feiern (z.B. Fasching, Sommerfest, Grillfest,
Nikolaus- und Weihnachtsfeier), Ausflüge, aber auch der Besuch
örtlicher Veranstaltungen und die Nutzung der Kulturangebote.
Angehörige sind als Gäste und Helfer stets willkommen.
BESCHWERDEMANAGEMENT
Kundenbeschwerden geben uns die Chance zu erkennen, welche Fehler gemacht
werden und wo Schwächen auftreten. Hieraus bieten sich Ansatzpunkte,
diese Fehler abzustellen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind angehalten,
offen und aufgeschlossen mit Beschwerden umzugehen. Dazu wurde ein
standardisiertes Verfahren entwickelt, um sicher zu stellen, dass alle
Unzufriedenheiten erfasst und ausgewertet werden. Alle Kunden, auch die
Angehörigen, werden aufgefordert, Anregungen, Kritik und Beschwerden
zu äußern. In einem innerbetrieblichen Ablaufplan stellen wir
sicher, dass auf alle Beschwerden umgehend reagiert wird.
BESPRECHUNGSWESEN
Regelmäßig finden bei uns Besprechungen statt. Sie finden in
einem fest vorgegebenen Zeitrahmen statt und sind zeitlich und thematisch
strukturiert. Dazu gehören u.a. Dienstbesprechungen,
Qualitätszirkel, Arbeitskreis-Treffen, Bereichsbesprechungen
und Mitarbeiterversammlungen. Die Anzahl und Terminierung sind in einer
Besprechungsmatrix festgehalten.
BETREUUNGSKONZEPT
Im Rahmen unseres Qualitätsmanagementhandbuches wurde ein Betreuungskonzept
erstellt, welches alle Angebote, Vernetzungen, pflegerische Aufgaben,
Schnittstellen und besondere Projekte umschreibt.
BEWOHNERBEFRAGUNG
In regelmäßigen Zeitabständen veranstalten wir eine
Bewohnerbefragung. Ziel ist es, die Zufriedenheit mit unserer Arbeit
sowie der Ausstattung des Hauses abzufragen. Allgemeine Themen werden
durch Fragen zu den Bereichen Verwaltung, Hauswirtschaft, Pflege, Küche, Hausmeisterei und zu Angeboten und Aktivitäten
ergänzt.
BEWOHNERVERTRETUNG
Unser Haus wählt nach den gesetzlichen Verpflichtungen alle zwei Jahre
einen Heimbeirat oder einen Angehörigenbeirat.
CAFETERIA
Bewohner und Angehörige können jeden Tag von 14.00 bis 16.00
Uhr in unserer Cafeteria Kaffee, Tee, Kaltgetränke und unser Kuchen- bzw.
Gebäckangebot genießen.
DEKORATION
Eine ausgebildete Dekorateurin sorgt für die jahreszeitliche Dekoration im
ganzen Haus. Projektbezogene Ausstellungen und die farbliche Gestaltung unserer
Räume gehören ebenso zu ihrem Aufgabengebiet.
DOPPELZIMMER
Im Haus stehen 22 Doppelzimmer, z.B. für Ehepaare, mit Dusche und WC
zur Verfügung.
EHRENAMT
Wir können auf eine Vielzahl von Frauen und Männer zurückgreifen,
welche das ganze Jahr über ehrenamtlich in unserem Haus arbeiten. Sie sind
eine wichtige Ergänzung unserer Arbeit. Da die von den Pflegekassen und dem
Medizinischen Dienst vorgegebenen Zeitvorgaben eng sind und viel Verwaltungsarbeit
erledigt werden muss, bleibt für die Pflegekräfte oft nicht viel Zeit
für längere Gespräche und eine individuelle Einzelbetreuung, die
über das gewöhnliche Maß hinausgehen. Diese Lücke wird von
unseren Ehrenamtlichen geschlossen. Jeden Mittwochnachmittag wird der Kaffee mit
Live-Musik umrahmt. Dank dem Engagement unserer Ehrenamtlichen konnten wir eine
Cafeteria als beliebten Treffpunkt für Bewohner und Angehörige einrichten.
Bei vielen Festen im Jahreskreis helfen die Ehrenamtlichen mit, das Haus zu
dekorieren und die Bewohner zu unterhalten. Die Begleitung beim Einkaufen und
spazieren gehen, bei Arztbesuchen, beim Aufsuchen von Banken und Versicherungen
bzw. die Mithilfe im Heimbetrieb sind nur einige wenige der Einsatzmöglichkeiten
für Ehrenamtliche in unserem Haus.
EINRICHTUNGSKONZEPT
Im Rahmen unseres Qualitätsmanagementhandbuches wurde ein Einrichtungskonzept
erstellt, welches alle Abläufe, Zusammenhänge, bauliche Gegebenheiten,
Vernetzungen und Kooperationen umfasst.
EINRICHTUNGSLEITBILD
Die Mitarbeiter des Senioren- und Pflegeheimes Reutin orientieren sich bei
allen Entscheidungen und Tätigkeiten an Zielvorgaben, die im
Einrichtungsleitbild festgelegt sind.
EINZELZIMMER
Im Haus stehen 72 Einzelzimmer mit Bad und WC zur Verfügung.
ESSEN AUF RÄDERN
Die Küche des Senioren- und Pflegeheimes Reutin liefert auf
Vorbestellung und Abholung täglich ein frisch zubereitetes
Menü mit Suppe, Hauptgericht und Nachtisch. Auch Diätküche
ist möglich. Ein Probeessen kann unter der Telefonnummer (08382) 9674-0
bei der
Sozialstation Lindau e.V. bestellt werden.
FERNSEHANSCHLUSS
In jedem Zimmer besteht ein Fernsehanschluss.
FINANZIERUNGSGRUNDLAGE UND RAHMENVERTRÄGE
Es bestehen vertragliche Vereinbarungen mit den Pflegekassenverbänden
(Versorgungs- und Vergütungsvertrag) und mit dem Bezirk Schwaben als
Sozialhilfeträger über unsere Leistungen und Tagessätze.
Ebenso wurde ein bayerischer Rahmenvertrag abgeschlossen, der unsere
Leistungen definiert. Unsere Einrichtung wird kostendeckend geführt,
d.h. wir streben keine großen Gewinne an. Wir wollen aber auch
keine Verluste entstehen lassen. Durch eine ausführliche Kalkulation
und das Erstellen von Finanzplänen ist in jedem Jahr Kostendeckung
geplant. Die extern überprüften Jahresergebnisse werden
alljährlich im Stadtrat bekannt gegeben.
FORT- UND WEITERBILDUNG
Die regelmäßige Fort- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter
richtet sich sowohl am Bedarf als auch am Profil der Mitarbeiter aus.
Dieser Bedarf wird nach dem jährlichen Qualifizierungsgespräch
und anhand der gesetzlichen Anforderungen festgelegt, in einem
Fortbildungsplan geplant und strukturiert durchgeführt. Dadurch sind
unsere Mitarbeiter ständig auf dem neuesten Stand.
FREIWILLIGES SOZIALES JAHR
Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) bietet jungen Menschen von 16 bis 27
Jahren die Chance, etwas für sich und andere Menschen zu tun. Das
FSJ bietet eine Chance, seine Persönlichkeit weiterzuentwickeln,
die Begegnung mit Menschen, das Erfahren von Gemeinschaft, die
Möglichkeit, unsere Gesellschaft mit zu gestalten, die
Auseinandersetzung mit Glaubensfragen, berufliche Orientierung und
das Kennenlernen sozialer Berufsfelder, die persönliche
Eignung für einen sozialen Beruf zu prüfen. Das FSJ dauert in
der Regel 12 Monate und beginnt am 1. August oder am 1. September eines
Jahres. Die Mindestdauer beträgt 6 Monate, die Höchstdauer
beträgt 18 Monate. Das FSJ wird ganztägig als überwiegend
praktische Hilfstätigkeit in gemeinwohlorientierten Einrichtungen
geleistet. Das Senioren- und Pflegeheim Reutin bietet drei Stellen, um
das FSJ ableisten zu können.
FRISEUR
Zwei mal in der Woche ist eine Friseuse bei uns im Haus. Dafür wurde
extra ein Friseurzimmer eingerichtet.
FUSSPFLEGE
Eine medizinische Fußpflegerin und Podologin betreut unsere Bewohnerinnen
und Bewohner und kommt dazu in unser Haus. Selbstverständlich gilt aber,
daß jeder Bewohner frei wählen kann ob er dieses Angebot annehmen
will oder sich selbst um seine Fußpflege bemüht.
GARTEN
Das Haus verfügt über eine großzügig angelegte,
ruhige Gartenanlage mit wunderschönen Spazierwegen und Ruhezone-
und Aufenthaltsbereichen. Es besteht für die Bewohner auch die
Möglichkeit, sich aktiv an der Gartengestaltung, zum Beispiel an
den Hochbeeten, zu beteiligen.
GEMEINSCHAFTSRÄUME
Im Haus stehen verschiedene Gemeinschaftsräume wie auch eine
Cafeteria, Foyers, Fernseh-Ecken sowie ein Gymnastikraum zur Verfügung.
GEMEINWESEN
In unserem Haus leben, arbeiten und begegnen sich verschiedene Menschen.
Aufgabe unserer Mitarbeiter ist es, die individuellen Interessen der
Bewohner zu achten und sie in ihrem Selbstwertgefühl zu
unterstützen. Wir achten aber auch darauf, dass unsere Bewohner
alle Aufgaben wahrnehmen, die sie noch selbst bewältigen können.
So entsteht ein konstruktives Miteinander, geprägt von gegenseitiger
Achtung und Verständnis.
GESCHICHTE
Die Ursprünge unseres Hauses an der Kemptener Straße reichen an
den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Damals war im jetzigen Altbau
ein Kaufhaus für Inneneinrichtung untergebracht. Am 1. Oktober 1926
wurde hier ein Alten- und Armenheim eröffnet. 1955 bezogen die
Bewohner einen neuen Anbau mit 13 Zimmern. Bis zum 1. Oktober 1979 leiteten
die Schwestern des Ordens „Vincent von Paul” das Haus, ehe
sie sich ins Mutterhaus zurückzogen. Das Haus wurde fortan von der
Stadt Lindau geleitet. 1999 wurde der Anbau mit neun Doppel- und 17
Einzelzimmern fertiggestellt. 2005 wurde der Erweiterungsbau
mit 45 Einzelzimmern eingeweiht. 2007 wurden die Arbeiten
zur Modernisierung bzw. Sanierung des Altbaus abgeschlossen.
GESETZE
Der gesetzliche Rahmen wird durch das Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz,
das bayerische Wohn- und Pflegequalitätsgesetz mit seiner
Ausführungsverordnung sowie durch die Sozialgesetze, das Pflegeversicherungsgesetz, das
Bürgerliche Gesetzbuch, das Handelsgesetzbuch und die Arbeitsgesetze bestimmt.
GOTTESDIENST
Jeden Donnerstag findet um 18.00 Uhr in unserem Gottesdienstraum ein katholischer
Gottesdienst statt. Bewohner und Angehörige, aber auch alle Gemeindemitglieder
sind herzlich eingeladen. Einmal im Monat finden in diesem Raum auch evangelische
Gottesdienste statt.
GRUPPENARBEIT
Gruppenangebote sind in unserem Haus eine wichtige Säule im Bereich
„Beschäftigung”. Wir bieten ein möglichst breites
Spektrum an Gruppenangeboten wie z.B. Gedächtnistraining, Musik, Malen und
Bewegung an. Hier kann jeder den Bereich wählen, der seinen Neigungen
und Fähigkeiten am besten entspricht.
HAUSTECHNIK
Die Beheizung und Brauchwassererwärmung ist über eine
Brennwertheizanlage im Dachgeschoss des neuen Erweiterungsbaus
untergebracht. Dort befindet sich auch die Lüftungsanlage für
die kontrollierte Belüftung der Wohnräume. Eine Photovoltaikanlage
unterstreicht unseren ökologischen und ökonomischen Umgang
mit den Ressourcen unserer Umwelt.
HAUSZEITUNG
Bewohner, Angehörige und Betreuer, Mitarbeiter, Ehrenamtliche,
Förderer und die Träger des Hauses haben ein berechtigtes
Interesse daran, über Veränderungen, Vorgänge und
Neuerungen aktuelle Informationen zu erhalten. Kommunikation ist
für uns sehr wichtig, um Transparenz in die Arbeitsabläufe
zu bringen aber auch um das Zusammenleben und -arbeiten
erfolgreich zu gestalten. Aus diesem Grund haben wir eine eigene
Hauszeitung, „s'Blättle”, eingeführt und als
wichtigen Bestandteil unserer Öffentlichkeitsarbeit eingebunden.
Sie erscheint in der Regel drei mal im Jahr.
HEIMVERTRAG
Einen Mustervertrag finden Sie in unserem Bereich „Downloads”.
HYGIENEKONZEPT
Im Rahmen unseres Qualitätsmanagementhandbuches wurde ein Hygienekonzept
erstellt, welches alle Abläufe, Zusammenhänge und Vernetzungen
aller Bereiche bezüglich der Hygiene umfasst.
INTEGRATION NEU EINGEZOGENER BEWOHNER
Damit die Eingewöhnung neu zugezogener Bewohner möglichst gut
gelingt, kümmern wir uns in den ersten Wochen besonders intensiv um
die neuen Bewohner.
JUNG UND ALT
Hochbetagte und junge Menschen haben heute oftmals wenig Kontaktmöglichkeiten
zueinander. Das Projekt „Jung und Alt” soll Heimbewohner mit den
Schützlingen des nahe gelegenen Kindergartens und den Schülern der
verschiedenen Schularten zusammenführen. Begegnungsmöglichkeiten
sollen so angelegt werden, dass sich Jung und Alt regelmäßig treffen
können. Die Kinder gewinnen Einblicke in die Lebensweise und
Verhaltensformen älterer Menschen, unsere Bewohner können ihren
Erfahrungsschatz und ihr Wissen einbringen. Durch gemeinsame Aktivitäten
kann so ein Stück Lebensfreude und gegenseitiges Verständnis
geschaffen werden.
KOOPERATIONEN
Wir pflegen eine enge Kooperation u.a. mit der Sozialstation, Altenpflegeschulen,
Sozialdiensten, Fachverbänden, Beratungsfirmen, dem Landratsamt, medizinischen
und therapeutischen Diensten, anderen Seniorenheimen und -verbänden,
Betreuungssstellen, Prüfern und sonstigen Kontrollorganen.
KUNST IM SENIOREN- UND PFLEGEHEIM REUTIN
Eine Malgruppe bestehend aus unseren Bewohnern, unter Anleitung einer
Maltherapeutin, fertigt Aquarelle an, welche im Haus ausgestellt sind.
Immer wieder stehen wir mit Lindauer Schulen und den Malkursen der VHS im direkten
Kontakt, wenn es darum geht, unser Haus mit selbst gemalten Bildern zu
verschönern.Ebenso finden Theateraufführungen von Schülern und
Konzerte der Musikschule in unseren Räumen statt. Dazu ist auch immer
die Bevölkerung eingeladen.
LAGE
Unser Haus liegt zentral im Herzen des Ortsteiles Reutin. In direkter
Nachbarschaft befinden sich günstige Einkaufsmöglichkeiten,
Gaststätten, eine Sparkasse, eine Volksbank, Arztpraxen und vieles mehr.
Das Haus hat einen großen, ruhigen Garten mit Gehwegen - wunderbar, um
sich auf ein Schwätzchen zu treffen, ein bisschen Spazieren zu gehen oder
einfach nur in gemütlicher Umgebung draußen zu sitzen. Und wenn man
einmal "ausfliegen" möchte: Direkt vor der Haustür hält die
Stadtbuslinie 1, die im durchgehenden Halbstundentakt das gesamte Stadtgebiet
erschließt.
LEISTUNGEN
Das Senioren- und Pflegeheim bietet alle üblichen Leistungen wie
Unterbringung, volle Verpflegung, persönliche Hilfeleistung und
allgemeine Beratung, Reinigung des Zimmers, Waschen der Bett- und Leibwäsche
sowie Pflege im Krankheitsfall einschließlich ärztlicher
Hilfeleistung. Bei Eintritt in die Pflegebedürftigkeit wird Betreuung
und Pflege gewährt.
MENSCHENBILD
Auf einem modernen Menschenbild aufbauend, fordern wir ein, dass jeder
Mitarbeiter gemäß seinen Kompetenzen eigenverantwortlich handelt
und offen und vertrauensvoll anderen Mitarbeitern begegnet. Dies sehen wir
als Basis für eine motivierende und befriedigende Arbeitsatmosphäre
an.
MITARBEITER
Im Senioren- und Pflegeheim Reutin sind in den Bereichen Pflege, hauswirtschaftliche
Versorgung und Verwaltung derzeit ca. 100 Mitarbeiter beschäftigt. Allein im
Pflegebereich kümmern sich ca. 60 Kräfte um das Wohlergehen der Bewohner.
Regelmäßige Mitarbeitergespräche mit Zielvereinbarungen,
Mitarbeiterbefragungen, sowie Team- und Bereichsbesprechungen tragen zur internen
Kommunikation und Information bei. Alle Führungskräfte
pflegen einen kooperativen und situativen Führungsstil. Auf Teamarbeit wird
großen Wert gelegt. Die Entlohnung erfolgt leistungsgerecht nach den gesetzlichen
Tarifbestimmungen.
MÜLL
Wir tragen Verantwortung für die Umwelt und wählen bevorzugt
ökologisch verträgliche Produkte, um unnötigen Abfall
zu vermeiden. Ein Abfallmanagement sorgt für Sortierung und möglichst
Recycling bzw. Energiegewinnung aus den Abfällen.
NOTRUFANLAGE
Alle Zimmer sind mit einer Notrufanlage ausgestattet.
ÖPNV
Direkt vor dem Haus befindet sich eine Haltestelle des Lindauer Stadtbusses
(Linie 1, Insel - ZUP - Oberhochsteg). Im durchgängigen Halbstundentakt
sind nahezu alle wichtigen Punkte im Stadtgebiet erreichbar.
PARKEN
Das Haus verfügt nur über eingeschränkte Parkmöglichkeiten.
Ein großer öffentlicher, gebührenpflichtiger Parkplatz
(P1 Blauwiese) befindet sich in einer Entfernung von 200 Metern.
PFLEGEKONZEPT
Die Pflege und Betreuung ist im Pflegekonzept detailliert beschrieben. Es ist
Bestandteil unseres Qualitätsmanagementhandbuchs.
PFLEGELEITBILD
Mittelpunkt unseres Handelns ist der Mensch in seiner Ganzheitlichkeit und
Würde. Ziel unserer Arbeit ist es, dem alten Menschen wieder Sinn und
Inhalt in seinem Leben zu geben. Wir arbeiten weitgehend nach dem Prinzip
der Bezugspflege. Sie orientiert sich überwiegend an den Bedürfnissen
der einzelnen Bewohner. Der Pflegeprozess wird im Pflegeplan und -bericht
dokumentiert. Dadurch erreichen wir eine hohe Kontinuität in der
Pflege. Unsere interne Zusammenarbeit hat zum Ziel, ein kompetentes Team
zu bieten, das den Bedürfnissen der Bewohner gerecht wird. Entscheidend
für den Erfolg unseres Hauses ist die Orientierung auf die Bedürfnisse
der Bewohner und die Fachkompetenz unserer Mitarbeiter.
PREISE
Die Tagessätze für die verschiedenen Wohn- und Pflegekategorien
entnehmen Sie bitte unserem Preisblatt.
QUALIFIKATION
Die Qualifikation des Heimleiters und seines Stellvertreters entspricht den
gesetzlichen Vorgaben. Alle anderen Bereichsverantwortlichen verfügen
ebenfalls über die vorgeschriebene Fachausbildung bzw. Qualifikationen.
Durch interne und externe Fortbildungsmaßnahmen halten wir die
Qualifikationen unserer Mitarbeiter auf dem neuesten Stand. Dies gilt
insbesondere für die Pflegewissenschaften.
QUALITÄTSMANAGEMENT
Für die interne Qualitätssicherung haben wir ein Handbuch erstellt
und eingeführt. Eine Qualitäsbeauftragte begleitet und kontrolliert
die laufdenden Prozesse, regt Änderungen an, begleitet Projekte. Ihr untersteht
das Beschwerdemanagement. Die Qualitätsbeauftragte ist eine Stabstelle der
Heimleitung und nur dieser unterstellt.
QUALITÄTSSICHERUNG
Unsere qualifizierte Pflege überprüfen wir durch regelmäßige
Qualitätssicherungsmaßnahmen wie z.B. Pflege- und Dienstleistungsvisiten.
In festen Abständen finden durch die Heimaufsicht, den Medizinischen Dienst
der Krankenkassen, das Gesundheitsamt und Gewerbeaufsichtsamt unangemeldet
Kontrollen statt. Dies gilt auch für die Bereiche Brandschutz, Hygiene
und Arbeitsschutz.
SELBSTÄNDIGKEIT
Wir fördern die Selbständigkeit und Unabhängigkeit der
Senioren, bieten aber zugleich die individuell notwendige Hilfe und Pflege.
Wir achten die Persönlichkeit und Wertvorstellungen der Senioren und
ihrer Angehörigen ungeachtet ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft.
TELEFON
Alle Zimmer verfügen über einen Telefonanschluss.
THERAPEUTEN
Auch bei den Therapeuten gilt die freie Wahl unserer Bewohner. Logopäden,
Ergotherapeuten, Krankengymnasten und Physiotherapeuten kommen zu uns ins Haus.
VERPFLEGUNG
In unserer hauseigenen Küche bereiten unsere Mitarbeiter täglich
drei Hauptmahlzeiten, zwei Zwischenmahlzeiten sowie bei Bedarf eine
Spätmahlzeit bzw. Nachtmahlzeit zu.
Wir gestalten unser Verpflegungsangebot entsprechend den individuellen
Geschmacksvorlieben und unterschiedlichen Essgewohnheiten. Spezielle
Essenswünsche werden weitgehend berücksichtigt. Die Bewohner
können selbst bestimmen wo sie ihre Mahlzeiten mittags einnehmen
wollen (in der Gruppe im Wohnbereich oder allein auf dem
Zimmer). Gesundheitliche Beeinträchtigungen unserer Bewohner und die
daraus resultierenden medizinischen Anforderungen werden beachtet. Dabei
versuchen wir stets, Alter, Gesundheitszustand und Ernährung in
Einklang zu bringen. Neben einem Vollkost- und einem Diabetiker-Gericht
bieten wir zusätzlich ein Gericht für Vegetarier an. Bei
Bedarf reichen wir auch eine leichte Vollkost bzw. servieren die Gerichte
„mundgerecht”. Getränke wie Mineralwasser und Tee stehen
zu den Mahlzeiten zur Verfügung.
Die Bewohner können aus dem wöchentlichen Speiseplan täglich
unter drei verschiedenen Mittagessen auswählen. Der Speiseplan wiederholt
sich alle sechs Wochen. Außerdem berücksichtigen wir im Speiseplan
saisonalbedingte Angebote wie Obst, Gemüse und Salate.
VERSORGUNGSKONZEPT
Im Rahmen unseres Qualitätsmanagementhandbuches wurde ein Versorgungskonzept
erstellt, welches alle Abläufe und Zusammenhänge des Bereiches
hauswirtschaftliche Versorgung umfasst, ebenso die Schnittstelle mit dem
Bereich Pflege.
VERTRAGSPARTNER
Das Senioren- und Pflegeheim Reutin ist Vertragspartner der Pflegekassen und
des Bezirks Schwaben.
ZIVILDIENSTLEISTENDE
Derzeit haben wir in unserem Haus fünf Stellen für
Zivildienstleistende, die sich auf Pflege (drei), Küche (eine) und die
Hausmeisterei (eine) verteilen. Wir sind ständig auf der Suche nach
„Zivis”, die uns im Rahmen ihres Wehrersatzdienstes
unterstützen.
ZUFRIEDENHEIT
Wir wissen, dass im Mittelpunkt all unseres Handelns die Zufriedenheit unserer
Senioren steht und dass die Resonanz über unsere Dienstleistungen der
Maßstab für unsere Qualität ist und wir dadurch zu
ständiger Weiterentwicklung und Verbesserung angespornt werden.
Ihr Team vom Senioren- und Pflegeheim Reutin
|